In einer Zeit von Schwarz-Blau, von Verboten und konservativen Lebensrealitäten, wollen wir uns entkleiden, den Hedonismus und die harten Beats leben. Deshalb feiern wir mit euch diese Party, die die Liebe zu sich selbst und anderen, zur ekstatischen Musik und zur kollektiven Zelebration hochleben lässt.

Wir bitten euch, die Punkte facts, dresscode & details aufmerksam zu lesen, damit unser zusammen.kommen kein enttäuschender one-night-stand, sondern ein kribbelndes Rendez-vous wird, an das sich alle gerne zurückerinnern.

concept

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hard facts

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Sex Positive meint NICHT Swinger-Party oder Sex-Party. Im Konzept Sex Positive geht es um den Gedanken, dass alle Körper, ob männlich oder weiblich, ob hetero-, bi-, trans-, inter- oder homosexuell einen Ort zum Feiern finden. Es soll ein Ort geschaffen werden, an dem sich alle wohl und frei fühlen. Zu diesem Zweck wird es Rückzugsmöglichkeiten – Darkrooms und Schmuseecken – geben, was niemals heißt, dass Personen freistehen, um einfach so angegrapscht oder bedrängt zu werden. Respekt und Konsens sind bei solchen Partys Voraussetzung und wir bitten euch, respektvoll mit euch und allen anderen umzugehen.

Damit ein möglichst sicherer Ort des zusammen.kommens geschaffen werden kann, ist die Tür strenger als in Wien gewohnt:
Ein Selekteurteam stellt die erste Kontrollinstanz dar. Sie werden euch fragen, ob ihr wisst, was für eine Party gerade veranstaltet wird, damit sich keine Laufkundschaft zu uns verirrt. Bitte bildet keine großen Gruppen. Das Selekteur-Team entscheidet, ob euer Outfit auch den Dresscode-Regeln entspricht und ihr zu der Crowd und der drinnen vorherrschenden Stimmung passt. Ihr werdet gegebenenfalls auch nach eurer Motivation zum Besuch der Party gefragt.

Die zweite Kontrollinstanz sind die Auslage-Securitys, anschließend folgt die Kassa – hier könnt ihr zahlen (10€) und eure Handys werden abgepickt.

Dann könnt ihr an der Garderobe eure Überbekleidung ablegen – denkt unbedingt daran, dafür eine Tasche mitzunehmen. Die lieben Gardarobenmenschen können nicht eure sämtlichen Kleidungsstücke auf einen Haken drapieren.
Und nehmt auch ein kleineres Tascherl/Beutel für euer Geldbörserl & sonstigen Kleinkram mit – in Unterwäsche hat man nämlich keine Hosentaschen.

Nach der Garderobe wird von uns noch einmal kurz abgecheckt, ob euer Outfit wirklich passt und dann könnt ihr euch in die Party stürtzen.

Das Wohlfühlen von dir und den anderen Gästen* liegt uns sehr am Herzen. Die strenge Tür ist deshalb auch nicht als Exklusivitätsgehabe zu verstehen, sondern soll gewährleisten, dass sich alle in einem vertrauensvollen Rahmen frei und wohl fühlen können. Bitte versteht auch, wenn es deshalb zwischendurch zu Wartezeiten kommt.

Sexuelle Handlungen werden auf dieser Party akzeptiert. Unser Awareness-Team (und auch die Kassa) haben Kondome, Aufklärungsmaterial und Gleitgel dabei. Wie bereits erwähnt, meint Sex Positive vor allem die Akzeptanz und das Feiern des eigenen Körpers und Sexualität – Sex ist nicht das zentrale Thema, es gibt aber Orte, wo man ihn gerne ausleben darf. Bitte verwechsle die Party aber nicht mit einem Swingerclub oder einem One Night Stand-Tinder. Es geht noch immer um die Musik, nur in einem anderen Rahmen.

Nein. Wir werden eure Handykameras an der Kassa abkleben und es herrscht striktes Foto- und Filmverbot – bitte haltet euch auch wirklich daran, die Gründe liegen auf der Hand. Da es sich bei dieser Party um eine besonders sensible handelt, werden wir nicht zögern, Menschen rauszuwerfen.

13760 Groschen (10 Euro)

Checkliste:

– Tasche mitnehmen für die Überbekleidung  (die Gardarobenleut können nicht eure sämtlichen Kleidungsstücke auf einen Haken drapieren)
– Kleines Tascherl/Beutel für euer Geldbörserl & sonstigen Kleinkram (in Unterwäsche hat man nämlich keine Hosentaschen)
– Concept/dresscode/details genau durchlesen – ihr werdet dazu befragt. Wer mit der Philosophie nicht vertraut ist, bekommt keinen Einlass
– Nicht fotografieren
– Dresscode einhalten
– Respektvoller Umgang miteinander

 

dresscode

Eintritt gibt es nur mit Dresscode: bitte versteht das; wir möchten, dass alle, die dem Sex-positive-Konzept entsprechend erscheinen, sich auch wirklich wohl fühlen.

Die Garderobe wird aufgestockt und hat genug Platz für deine Straßenkleidung. Sollte es dir unangenehm sein, erkannt zu werden, kannst du gerne z.B venezianische Masken mitnehmen. Bitte vergiss nicht, dass man mit einer Unterhose keine Hosentaschen hat: Nehmt 2 Hipstersackerl, Bauchtaschen oder sonstige Tascherln mit. 1 für die Garderobe mit deiner Straßenkleidung, 1 für dein Handy, Geldtascherl und co für drinnen. Wer nicht 2 Tascherl mit hat, bekommt keinen Einlass!

erlaubt

Der Dresscode umschließt jegliche Art von Kink, Lack & Leder, Latex, Fetisch, Kostüme & Uniformen**, Dessous & Lingerie sowie Nacktheit. Kurz gesagt: Alles was dein sexuelles Wesen unterstreicht und auch streichelt.
** Kostüme und Uniformen dürfen keine politische Aussage beinhalten

nicht erlaubt

Da das Kleidungsspektrum ähnlich divers wie das Sexualitätsspektrum ist, entscheidet die Kassa je nach Fall.

  • Kaftane
  • Jeans/Shorts und BH/Sport-BH (w*)
  • knappe Kleider aus „normalen“ Geschäften (w*)
  • alte Boxershorts (m*)
  • in Straßenkleidung angezogene Menschis bzw. casual wear (m*&w*)

details

Nach unseren voll.kommenen ersten beiden Malen haben wir wertvolles Feedback von euch erhalten und möchten uns für die zahlreichen positiven und konstruktiven Rückmeldungen bedanken! Wir haben natürlich nicht nur Lobgesänge gesammelt, sondern selbst an uns Kritik geübt und eure einbezogen. Damit wir wieder alle richtig gut zusammen.kommen können, findet ihr hier gesammelte details und Erneuerungen zum Ablauf:

Richtig rein.kommen

Eintritt gibt es wie erwähnt nur mit Dresscode – damit sich alle, die dem Sex-positive-Konzept entsprechend erscheinen, auch wirklich wohl fühlen können. Dieses Mal werdet ihr am Eingang von einem Selekteur-Team empfangen, dem ihr euer Outfit zeigt. Wenn das Outfit zur Party passt, könnt ihr weiter zu Garderobe und Kassa.


 

Einander entgegen.kommen

Es wird wieder zwei Darkrooms am großen Floor geben und einen soften Darkroom bei den Stiegen. Die werden mit reichlich Kondomen und auch Papiertüchern versorgt sein. Wir wollen, dass ihr euch alle gut und sicher fühlt, und werden unser Möglichstes tun, damit das der Fall ist – sollte euch aber etwas auffallen (von Glasscherben in Darkrooms bis zu unguten Personen) meldet das bitte an der Kassa, der Bar, an die Securitys oder dem Awareness-Team.

Miteinander gleichauf.kommen

Wir werden uns um ein möglichst ausgeglichenes Verhältnis von offenen Menschleins bemühen – Türsteher und Kassa werden darauf achten, dass die Party genauso viele Männlein* wie Weiblein* zählt. Wer vor hat, später zu erscheinen, tut gut, seine Freundin* nicht drinnen zu treffen, sondern direkt mit ihr anzustehen. Wir möchten damit niemanden ausschließen, sondern sicher gehen, dass sich alle (insbesondere Frauen*) auf dieser Feier wohl fühlen.

Wir streben sowieso eine harmonierende Partycrowd an. Versteht also bitte, wenn ihr nicht reingelassen werdet. Das hat nichts mit eurem Charakter oder Erscheinung zu tun, sondern mit der drinnen vorherrschenden Stimmung und der Crowd, die bereits da ist. Wir wollen, dass alle, die drinnen sind, auch wirklich Spaß haben.

Gemeinsames überein.kommen

Haltet euch an Höflichkeitsregeln, wenn ihr jemanden kennenlernt. Niemand ist einfach so zum Anfassen da. Wie jedes Mal steht ein Awareness-Team bereit, das auf das Wohlbefinden aller Gäst*innen schaut. Wenn euch jemand unangenehm auffällt, meldet das bitte an das Awarenessteam, es ist immer für euch da. Wir hoffen aber, dass auch bei diesem Akt alle friedlich und konsensuell zusammen.kommen. Wir appellieren an gegenseitigen Respekt und Verantwortung!

Korrektes rüber.kommen

Kommt nicht in großen Gruppen. Haltet den Dresscode ein. Lest den gesamten Veranstaltungstext aufmerksam – er wird oft das Kriterium sein, ob ihr reinkommt oder nicht. Fotografiert nicht. Auch die schöne Deko oder euch selbst nicht. Wer die Kamera zückt, fliegt raus. Uns ist wichtig, dass wirklich alle das Konzept verstanden und gelesen haben. Quasi wie AGBs, nur mit mündlicher Prüfung.

 

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